Ab heute vertreten Simone Fehr (25) und Nina Egger (23) die Anliegen der Schweizer Jugend an der 69. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Sie sind zwei von drei Schweizer Jugendlichen, die sich dieses Jahr im Rahmen des von der SAJV in Zusammenarbeit mit dem EDA durchgeführten Programmes „Youth Rep“ als UNO-Jugenddelegierte engagieren.

In seiner Rede anlässlich der hochrangigen Woche der 69. UNO-Generalversammlung forderte Bundespräsident Didier Burkhalter wahrhaft vereinte Nationen, inspiriert von den Jungen und für die Jungen. Mit den Anliegen der Jugend im Gepäck haben sich die beiden Schweizer UNO-Jugenddelegierten an die UNO-Generalversammlung aufgemacht. Als Mitglieder der Schweizer Delegation werden sie diese Anliegen nun in die Debatten einbringen. Für die von Bundespräsident Burkhalter geforderte Inspiration durch die Jugend ist also gesorgt – und die Vereinten Nationen sind gefordert, diese zu nutzen.

Simone Fehr wird als Teil der Schweizer Delegation im dritten Komitee der UNO-Generalversammlung soziale, kulturelle und humanitäre Fragen behandeln. Dies beinhaltet Verhandlungen zu diversen Themen, so zum Beispiel auch Jugend und Kinder. Diese Themen sind für die Jugenddelegierte natürlich von besonderer Bedeutung. Zusätzlich wird Simone die von ihr verfasste Eröffnungsrede der Schweiz zum Thema „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ halten und zum gleichen Thema ein Working Breakfast in der Permanenten Mission der Schweiz durchführen. Das Programm wird durch Teilnahmen an verschiedenen Side Events abgerundet.

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Nina Egger wird sich im ersten Ausschuss der UNO-Generalversammlung mit Abrüstung und Fragen internationaler Sicherheit beschäftigen. Sie ist dabei die erste Jugendvertreterin, die dort zum Einsatz kommt. Während ihres Aufenthaltes arbeitet Nina vorwiegend im Bereich der nuklearen Abrüstung. Dort engagiert sie sich gemeinsam mit ihrer Delegation für pragmatische Zwischenschritte, um dem Fernziel global zero – also einer Welt gänzlich ohne Nuklearwaffen – und damit einer sichereren Welt für zukünftige Generationen näher zu kommen. Ein wichtiger Pfeiler dieses schweizerischen Engagements ist die De-Alerting Resolution (verlangt die Senkung der hohen Einsatzbereitschaft zahlreicher Nuklearwaffen), an der Nina ebenfalls mitarbeitet. Darüber hinaus wird sie ihre Zeit in New York nutzen, um mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren in Dialoge über die Risiken und Konsequenzen, die mit dem Besitz solcher Waffen einhergehen, zu treten.

Über ihre Erfahrungen in New York werden Simone und Nina auf Facebook und Twitter berichten. Ausserdem schreiben sie regelmässige Blogeinträge.

www.youthrep.ch

Auskünfte:

  • Simone Fehr, UNO-Jugenddelegierte
    079 576 24 15
  • Nina Egger, UNO-Jugenddelegierte
    079 578 90 62
  • Fanny Charmey, Leiterin Politik und Projekte International SAJV
    031 326 29 34

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