In der Wintersession behandelt der Nationalrat zwei Geschäfte, welche die Dienstpflicht neu definieren möchten. Die sinnvollste Lösung wäre ein freiwilliger Zivildienst für alle.

Die SAJV hat sich in der Vergangenheit mehrfach zum Thema Dienstpflicht geäussert und hat einen obligatorischen Dienst an der Gesellschaft stets abgelehnt. Als Dachorganisation von rund 65 Kinder- und Jugendorganisationen, deren Basis das freiwillige Engagement ist, sind wir der Überzeugung, dass Jugendliche selber entscheiden sollen, ob und wie sie einen Dienst an der Allgemeinheit leisten möchten.

Sehr zu begrüssen wäre jedoch die Möglichkeit eines freiwilligen Zivildienstes, welcher für alle Jugendlichen unabhängig der Herkunft oder des Geschlechts zugänglich ist. Denn durch einen freiwilligen Einsatz können Jugendliche Kompetenzen erlernen, welche für ihren weiteren privaten und beruflichen Weg wertvoll sind (Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit, Aufgeschlossenheit) und schlussendlich auch der Gesellschaft als Ganzes zu Gute kommen. Ein freiwilliger Zivildienst für alle würde ausserdem zur Aufwertung des freiwilligen Engagements insgesamt beitragen.

Bleibt die aktuelle Dienstpflicht jedoch bestehen, so muss zumindest die freie Wahl zwischen Militär und Zivildienst gewährleistet sein. Das heisst insbesondere, dass sich die Dauer der beiden Dienste angleichen muss.

Links zu den Geschäften:

  • 13.4312 – Postultat „Für eine neue Dienstpflicht. Der Bürgerdienst“
  • 13.4263 – Postulat „Neudefinition der Dienstpflicht?“

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