Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) schliesst sein Vorprojekt für ein nationales Jugendparlament ab und verfolgt das Projekt nicht mehr. Auch in der öffentlichen Vernehmlassung beurteilen die wesentlichen nationalen Akteur_innen der Kinder- und Jugendförderung ein nationales Jugendparlament kritisch bis klar ablehnend. Dazu zählen die deutliche Mehrheit der Jungparteien, der nationalen Jugendorganisationen und der kantonalen Kinder- und Jugendförderung. Nun kann sich die SAJV gemeinsam mit diesen Partner_innen wieder um die Stärkung des grössten nationalen Jugendpartizipationsprojekts, der Eidgenössischen Jugendsession, zuwenden.

Die SAJV hatte das Projekt eines nationales Jugendparlaments von Anfang an kritisiert. Mit der Eidgenössischen Jugendsession im Bundeshaus existiert de facto bereits ein nationales Jugendparlament. Die Jugendsession steht im Gegensatz zum DSJ-Entwurf allen Jugendlichen offen, ist repräsentativ und kann bereits heute Petitionen verabschieden. Entsprechend hatte die SAJV das Projekt als unnötige Konkurrenz und als Eliteförderung abgelehnt.

Gemäss DSJ soll sich neu eine Gruppe von Jugendlichen um die Weiterführung des nationales Jugendparlaments kümmern – ohne den DSJ. Damit stellt sich die von der SAJV gestellte Frage der Legitimität des neuen Gremiums noch mehr. Die Eidgenössische Jugendsession ist seit 1991 bekannt, breit abgestützt und verankert – auch dank der ganzjährigen Arbeit von rund 30 jugendlichen Freiwilligen in Zusammenarbeit mit der SAJV.

Weitere Informationen zur SAJV-Haltung hier

DSJ-Informationen

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