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Non-formale Bildung

«Umfassende Bildung» für Kinder und Jugendliche

Bildung, das ist eine altbekannte Tatsache, umfasst viel mehr als das Lernen von Fakten im Rahmen eines schulischen Lehrplans. Bildung ist der Weg zu Mündigkeit und Selbstbestimmung und bedeutet die lebenslange Entwicklung der gesamten Persönlichkeit. Sie umfasst somit den Erwerb von Kompetenzen in einem umfassenden Sinn.

Dementsprechend gibt es in jeder Lebenssituation, Möglichkeiten sich zu bilden, etwas zu lernen. Wir unterscheiden drei Formen von Bildung: Formale, non-formale und informelle Bildung.

  • Formale Bildung kann definiert werden als: Institutionalisierte, kontinuierliche Aus- und Weiterbildung in den staatlichen Bildungsinstitutionen (wie Schule, Universität, Institutionen der Berufsbildung). Sie ist ein strukturierter, hierarchisch gegliederter Prozess und gekennzeichnet durch klare Lernziele, Lehrpläne, Lernsettings und Zertifizierungen.
  • Unter non-formaler Bildung wird beabsichtigtes, gezieltes und selbstgesteuertes Lernen ausserhalb klassischer Bildungsinstitutionen verstanden. Non-formale Bildung kann unterschiedliche Grade der Formalisierung haben, ist durch Freiwilligkeit gekennzeichnet und beinhaltet mehr oder weniger stark durchorganisierte Lernangebote. Der Zugang zu Arrangement und Inhalt der Bildung ist offen und vielfältig nutzbar; der Austausch zwischen Lernenden und Lehrenden besitzt freiwilligen Charakter und beinhaltet nicht immer eine verpflichtende Überprüfung von Lernzielen. Die Überprüfung und der Ausweis von Ergebnissen können unterschiedlich ausgeprägt sein, von der reinen Selbsteinschätzung der Lernenden bis hin zu formalisierten Zertifikaten reichend.
  • Informelle Bildung beinhaltet Prozesse der Selbstbildung, die sich in unmittelbaren Lebenszusammenhängen („Learning by doing“) und ausserhalb von Bildungsinstitutionen sowie formulierten Absichten abspielen. Besonders der Erwerb von „soft skills“ findet natürlich oft im informellen Bereich statt.

„Bildung“ im eigentlichen, eben umfassenden Sinn, ist nur möglich, wenn ein Mensch Zugang zu allen drei Bildungsformen hat. Aber abhängig vom Lebensumfeld, können diese Möglichkeiten vielfältiger und fruchtbarer vorhanden sein oder nicht. Unsere Gesellschaft legt immer noch den grössten Wert auf die formale Bildung, insbesondere im Kinder- und Jugendalter; dort wird auch von Seiten des Staates am meisten investiert.



Position non-formale Bildung

Non-formale Bildung besser anerkennen! Kinder und Jugendliche erwerben wichtige fachliche wie persönliche Kompetenzen nicht nur in Schule und Berufsausbildung, sondern auch im Rahmen non-formaler Bildungsaktivitäten wie etwa einem freiwilligen Engagement in der ausserschulischen Jugendarbeit – wo sie oft besonders motiviert sind, Neues zu lernen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Bildung junger Menschen stetig. Arbeitgeber verlangen neben guten schulischen Leistungen und Fachwissen immer öfter auch ausgeprägte Sozial- und Selbstkompetenzen.

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Position Jugendurlaub

Bezahlter Jugendurlaub zur Förderung der Freiwilligenarbeit der Jugend! Die SAJV fordert, dass der gesetzlich garantierte Jugendurlaub in Zukunft bezahlt sein soll. Damit wird das gesellschaftliche Engagement junger Menschen honoriert und gefördert.

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Aktion 72 Stunden

28'000 Kinder und Jugendliche stellen sich dem Wettlauf gegen die Zeit und setzen in genau 72 Stunden in der ganzen Schweiz gemeinnützige Projekte um.

Stell die Schweiz auf den Kopf!

Freiwilligenmanagement

Weiterbildung zum Management von freiwilligen MitarbeiterInnen

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Andreas Koenig - Leiter Fachbereich Freiwilligenarbeit

Andreas Koenig

Leiter Fachbereich Freiwilligenarbeit
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