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Exchange Meeting: We make Democracy! Jugend für Partizipation und Inklusion 15– 20. September 2019, Richterswil

Ein kurzer Überblick über das Exchange Meeting We make democracy! (16.–19. September 2019)

Das Exchange Meeting We make democracy! hat über 40 junge Menschen zusammengebracht, die in Jugendorganisationen in der Schweiz, dem Westbalkan und in Moldawien aktiv sind. Nach den Prinzipien der non-formalen Bildung wurden die verschiedenen Teilnehmenden in den Bereichen inklusive Jugendarbeit und Grundlagen der Projektplanung geschult. Die Teilnehmenden haben in einem gegenseitigen Lernprozess ihr Wissen und Best Practices ausgetauscht sowie ihr Netzwerk ausgebaut.

Wer hat We make democracy! organisiert?

Das internationale Exchange Meeting wurde von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV-CSAJ) koordiniert und von einem internationalen Team vorbereitet. Dazu zählten unter anderem Youth Center Perspektiva (Albanien), Institut za politični menedžment (Slowenien), Naša djeca Zenica (Bosnien und Herzegowina) und A different generation (Moldawien). Gemeinsam mit der European Students' Union haben diese Gründungspartner erfahrene Trainer*innen für das Meeting gestellt. Das Projekt stützt sich auf die Grundsätze einer horizontalen Zusammenarbeit und gemäss Projektplanung wurde es von den gleichberechtigten Partnern kooperativ umgesetzt.

In der Schweiz hat die i-platform die Verbindung zur Diaspora sichergestellt und die okaj zur lokalen Jugendarbeit. Zu den weiteren Partnern, die als Länderkoordinatoren dienten und die Bewerber*innen unterstützten, zählen KOM 18 (Serbien), Youth can (Nordmazedonien), United Youth Task Force (Kosovo) und NGO prima (Montenegro).

Das Projekt wurde von der nationalen Agentur für Austausch und Mobilität Movetia und dem Programm Citoyenneté der Eidgenössischen Migrationskommission gegründet.

 

Was waren die allgemeinen und die spezifischen Ziele?

Das Projekt hinter dem Exchange Meeting gründet auf der Annahme, dass sowohl die Jugendorganisationen als auch die Gesellschaft insgesamt profitieren, wenn die aktiven Mitglieder so unterschiedlich wie möglich sind. Es zielt deshalb auf mehr Inklusion in Jugendorganisationen und in demokratischen Prozessen ab.

Beim Exchange Meeting ging es um fünf spezifische Ziele:

  • die Inklusion in Jugendorganisationen in der Schweiz, dem Westbalkan und in Moldawien verbessern
  • Vorurteile gegen marginalisierte und unterrepräsentierte Gruppen abbauen
  • einen Raum für einen Peer-to-Peer-Austausch schaffen
  • das Netzwerk der (Diaspora-) Jugendorganisationen in der Schweiz, dem Westbalkan und in Moldawien stärken
  • eine gute Grundlage für eine nachhaltige Zusammenarbeit schaffen

Welche Themen wurden von den Aktivitäten abgedeckt?

Das internationale Exchange Meeting dauerte vier Tage und an jedem gab es vier Workshops. Das Meeting wurde in vier Blöcken von einem Tag organisiert, die sich je einem Hauptthema widmeten.

 

  • Die Rolle der NGO beim Aufbau einer inklusiven Gesellschaft: einander und die teilnehmenden Organisationen kennenlernen und bestehende Hindernisse erfassen
  • Hindernisse für die Jugend und deren Inklusion in die Jugendarbeit und die Aktivitäten von NGO: Erkenntnisse über die Mechanismen von Ausgrenzung und Inklusion gewinnen, eine gemeinsame Definition der Grundlagen für eine inklusive Jugendarbeit festlegen
  • Die Rolle der Diaspora bei der Förderung inklusiver Jugendarbeit: Diskussion über interkulturelle Jugendarbeit mit Fachpersonen, mithilfe der Fachpersonen Ideen für gemeinsame Projekte erarbeiten
  • Die Zukunft der Zusammenarbeit: Systeme zur Strukturierung und Präsentation von Projekten, Anwendung der neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Entwicklung eines Teamprojekts

Was waren die wichtigsten Ergebnisse des Exchange Meeting?

Durch die Methoden, die Zusammensetzung der Teilnehmenden und die geteilten Tools trug das Exchange Meeting zu folgenden Ergebnissen bei:

  • eine verstärkte Partizipation unterrepräsentierter Gruppen in Jugendorganisationen
  • Verbesserung der Inklusion in den teilnehmenden Jugendorganisationen und damit der Qualität der Jugendarbeit
  • Stärkung des Netzwerkes der Jugend-NGO

Die einzelnen Teilnehmenden wurden auf die Rolle von NGO bei der Entwicklung der Demokratie und der Stärkung der Citoyenneté sensibilisiert und lernten Konzepte einer inklusiven und nicht diskriminierenden Jugendarbeit kennen. Wissen über Best Practices für eine inklusive Atmosphäre im Bereich Jugendarbeit wurde geteilt und verbessert. Ausserdem wurden die Fähigkeiten gestärkt, den Inhalt und die Methoden an den lokalen Kontext anzupassen. Durch die neuen Tools für ein effizientes und inklusives Projektmanagement wurde ein innovativer Geist für die Entwicklung von NGO geschaffen.

Einige Bilder von der Woche in Richterswil