We make Democracy
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We make Democracy

Projekt zu internationaler Mobilität, Vernetzung und Förderung der Demokratiekompetenz für Jugendliche aus der Schweiz und dem Westbalkan.

«We Make Democracy!» ist ein internationales Projekt, das Jugendlichen und Jugendorganisationen relevantes Wissen und Tools vermitteln will, um Diversität, Citoyenneté und demokratische Initiativen zu fördern und zu pflegen. In Trainings praktizieren lokale Jugendorganisationen Inklusion und erfahren, wie sie den Mitgliedern ihrer Gemeinschaft staatsbürgerliche Kompetenzen vermitteln können. Dadurch liefert das Projekt umfassende und passende Antworten auf die Mehrdimensionalität von Diskriminierung.

We Make Democracy in wenigen Worten:

  • Neun Länder
  • 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Jugendarbeiterinnen und Jugendaktivisten
  • Peer-to-Peer-Austausch zwischen Jugendlichen und Jugendorganisationen aus der Schweiz und dem Westbalkan
  • Theoretischer Zugang in Seminaren und Workshops
  • Praktischer Zugang durch Besuche vor Ort
  • Horizontale Zusammenarbeit und Austausch auf der Online-Plattform «We Make Democracy!»

Erforderliche Analyse

Staatsbürgerliche und soziale Kompetenzen gelten in der entwickelten demokratischen Welt als Kernkompetenzen, nicht nur, weil sie die Citoyenneté und demokratische Partizipation fördern, sondern auch, weil sie das Fortbestehen der Demokratie ermöglichen und erlauben. Staatsbürgerliche Kompetenzen sind eine komplexe Mischung aus der Summe der verschiedenen Lernergebnisse (Wissen, Fähigkeiten, Einstellungen und Werte), die ein Individuum benötigt, damit es zum aktiven Staatsbürger oder zur aktiven Staatsbürgerin wird. Jugend- und andere zivilgesellschaftliche Organisationen spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung der Citoyenneté und bei der Bekämpfung der gesellschaftlichen Ausgrenzung. Das Projekt soll deshalb: a) unterentwickelte Kompetenzen zur aktiven demokratischen Partizipation verbessern und b) die wahrgenommene Lücke zwischen Jugendlichen einerseits und NGOs und politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern andererseits verkleinern.

 

Hauptaktivitäten

  • Auswahl und Anwerben von Teilnehmerinnen und Teilnehmern;
  • Koordination mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und ihren Organisationen;
  • Entwicklung der Online-Plattform durch die Organisationen;
  • Kick-off-Webinar für die 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts;
  • Fünftägiger Workshop mit Hackathon für eine gemeinsame Grundlage;
  • Am Hackathon: Auswahl von drei Challenges und Einteilung der Teilnehmenden in drei thematische Gruppen von je zehn bis zwölf Personen;
  • Einbettung der Projekte der Teilnehmenden in lokale Kontexte;
  • Drei Besuche vor Ort: einer in Albanien, einer in Slowenien und einer in Bosnien und Herzegowina;
  • Zweitägige Abschlusskonferenz;

 

Outputs

Die wichtigsten Outputs des Projekts sind:

  • eine Online-Plattform, die beim Aufbau einer Community und der Präsentation der Projektmethodologie hilft. Diese Plattform ist als «Safe Place» gedacht, auf der die Teilnehmenden ihre Best Practices teilen, Training-Toolkits von «We Make Democracy!» anwenden und ein internationales Netzwerk aufbauen können.
  • Berichte, Podcasts, Artikel, Publikationen über lokale Initiativen und Projekte, die während der ganzen Dauer des Projekts produziert werden. Alle diese Erzeugnisse werden auf die Plattform hochgeladen;
  • lokale Projekte und Initiativen, die von den Teilnehmenden und ihren Organisationen durchgeführt werden anhand der Projektpläne, die an Mobilitätsveranstaltungen erarbeitet wurden.

 

Fünf Ziele des Projekts

  1. Jugendliche und Jugendorganisation aus der Schweiz und dem Westbalkan Tools und ein Trainingsprogramm an die Hand geben, mit denen sie ihre Kompetenzen zu Inklusion und demokratischer Partizipation verbessern können.
  2. Schaffung einer Online-Plattform für die Vernetzung und für den Austausch von Best Practices und Erfahrungen;
  3. Aufbau eines informellen internationalen Netzwerks von Jugendorganisationen, die sich für «We Make Democracy!»-Training und die Anwendung inklusiver Methoden sowie für zukünftige Programme interessieren;
  4. Anregung gemeinsamer Projekte, Initiativen und Austausch zwischen den Jugendlichen und den Jugendorganisationen im Westbalkan und der Schweiz, um die Zivilgesellschaften der einzelnen Länder zu stärken.
  5. Eine stabile Grundlage für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen der Diaspora in der Schweiz und ihrem Herkunftsland schaffen.

 

Zielpublikum

Die Teilnehmenden werden ausgewählt in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Kosovo, Montenegro, der Republik Nordmazedonien, Serbien, Slowenien und der Schweiz. Das Projekt richtet sich an 45 junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren aus der Diaspora, Minderheiten sowie aus marginalisierten, gefährdeten und unterrepräsentierten Gruppen. Damit wir das Zielpublikum erreichen und pro Land drei bis fünf Teilnehmende finden können, setzen wir auf interne Ressourcen und das Netzwerk der koordinierenden Organisationen.

 

Ergebnisse und Wirkung

Auf lokaler Ebene: Jugendorganisationen profitieren von den neu erworbenen Kompetenzen (mündliche Ausdrucksfähigkeit, Projektplanung, effektive Interessensvertretung, interkultureller Dialog) der Teilnehmenden, weil sie dadurch inklusiver und gemeinschaftsorientierter werden, mehr aktive Mitglieder anwerben und ihre lokale Anerkennung und Glaubwürdigkeit verbessern. Weiter ermöglicht es das Projekt Organisationen der Diaspora, ihre Angehörigen zu erreichen und sich stärker in die Schweizer Gemeinschaften einzubringen. Und schliesslich werden die Teilnehmenden befähigt, aktiv an demokratischen Prozessen teilzunehmen und dadurch die Zukunft ihrer jeweiligen Gemeinschaft mitzugestalten.

Auf nationaler Ebene: Teilnehmende und Organisationen erlernen verschiedene Mechanismen zur Verbesserung von Inklusion, demokratischer Partizipation und Citoyenneté, können diese Mechanismen in ihrem Kontext anwenden und relevante zukünftige Projekte auf Toleranz und demokratische Inklusion ausrichten.

Auf internationaler Ebene: Das Projekt hilft Organisationen, eine internationale Partnerschaft aufzubauen. Dies weckt kulturelles Verständnis bei den Teilnehmenden und stärkt die internationale Offenheit und Präsenz von Jugendorganisationen. Mit der Schaffung einer Online-Plattform legt das Projekt die Grundlage für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Jugendorganisationen für fortlaufendes Peer-to-Peer-Lernen und Mobilitätsprojekte.

 

Organisationen

Das Projekt wird geleitet von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und ihren langjährigen Partnerorganisationen i-dijaspora in der Schweiz, Youth Center Perspektiva in Albanien, Udruženje Za Brigu i Opšta Prava Djece “Naša djeca” Zenica in Bosnien und Herzegowina und IPM Inštitut za politični menedžment in Slowenien.